06.09.2016

FW-Nachwuchs soll auf Bundesparteitag dezimiert werden

Ein Antrag der FREIEN WÄHLER (FW) Niedersachsen, welcher auf dem kommenden Bundesparteitag der FREIEN WÄHLER gestellt wird, sorgt für großen Diskussionsbedarf bei den Jungen Freien Wählern Bayern.

In dem Schreiben wird gefordert, das Grenzalter der Zugehörigkeit zur Jugendorganisation Junge Freie Wähler (JFW) von bisher 35 Jahren auf 27 Jahre zu senken. Die geforderte Änderung stößt mehrheitlich auf eine strikte Ablehnung seitens der JFW Bayern. Der gesamte erweiterte Vorstand spricht sich eindeutig dagegen aus und kritisiert den Vorstand der FREIEN WÄHLER Niedersachsen für diese Forderung.

„Aus unserer Sicht sorgt eine solche Forderung nur für Unruhe und soll zu einer Schwächung der Jugendorganisation innerhalb der Partei und somit der Zukunftsträger führen“, so der JFW Landesvorsitzende Matthias Penkala.

Eine Grenze bis zum 35. Lebensjahr sorgt für eine feste Verknüpfung der Partei und deren Jungendorganisation. So werden viele Ämter von Personen besetzt, die noch bei den JFW und aber fest in der FW-Struktur verankert sind. Somit ist ein nahtloser Übergang und vor allem Erfahrungs- und Wissensaustausch von Jung zu Alt hervorragend gewährleistet. Nur so kann vernünftige Politik für die gesamtgesellschaftliche Bevölkerung zufriedenstellend gewährleistet werden.

Die JFW sind nicht nur eine reine Nachwuchsorganisation, hier wirken wichtige Leistungsträger innerhalb den FREIEN WÄHLERN: Viele Mitglieder engagieren sich als Gemeinde-, Kreis- und Stadträte. Selbst Bürgermeister kommen aus den Reihen der JFW Bayern.

„Solch ein Antrag wird nicht nur die JFW, sondern die gesamte Partei beschmutzen. Warum sollte man dieses Potenzial beschneiden? Eine gezielte Schwächung in diese Richtung und vor allem unserer Jugendorganisation werden wir nicht dulden“, so Penkala abschließend.