15.03.2016

Wahlen müssen für bayerische Parteien Warnschuss sein

Junge Freie Wähler zu den Landtagswahlen am 13. März: Ziel müsse es jetzt sein, das Vertrauen der Bürger in die etablierten Parteien zu stabilisieren, bestenfalls zu stärken.

Mit großer Besorgnis haben die JUNGEN FREIEN WÄHLER (JFW) Bayern die Ergebnisse der Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt aufgenommen.

„Der Super-Wahlsonntag muss für unsere bayerischen Parteien ein Warnschuss sein“, sagt die stellvertretende Landesvorsitzende Julia Haubner. Ziel müsse es jetzt sein, das Vertrauen der Bürger in die etablierten Parteien zu stabilisieren, bestenfalls zu stärken. „Wir müssen den Menschen deutlich machen, dass wir für sie da sind und ihre Sorgen ernst nehmen. Die Bitte an die Wähler lautet: Lasst euch nicht durch marktschreierische Propaganda beeindrucken und hinterfragt das Grundsatzprogramm dieser Partei. Dann werdet ihr feststellen, dass jene Alternative gar nicht so bürgerfreundlich ist, wie sie vorzugeben versucht.“

Ihre Stellvertreterkollegin Melanie Hack sieht in der rechtspopulistischen Partei eine Gefahr für die Demokratie: „Die Demokratie ist unser höchstes politisches Gut, das muss bewahrt bleiben.“ Die JUNGEN FREIEN WÄHLER hoffen auf ein Umdenken der Parteien aus der politischen Mitte, um den sozialen Frieden in Deutschland aufrecht zu erhalten. „Spätestens seit gestern muss jedem klar sein, dass rechtspopulistische Propaganda in Deutschland wieder salonfähig ist“, sagt Landesvorstandsmitglied Matthias Penkala abschließend.

Kigoo Images / pixelio.de